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  • Muggelchen

    Krankes Huhn

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Über mich

  • Info vom 18.06.2010:

    Liebe Leser,
    ich muss eine Zwangspause einlegen. Arbeit am PC ist momentan tabu. Ich kann nicht sagen, wann es weitergehen wird. Erst einmal muss der Bruch heilen. Danke für euer Verständnis.
    Lieben Gruß,
    Muggelchen




    In meiner Bio im FF-Bereich steht ja schon einiges. Auch in dem Interview mit dem Autor des Monats habe ich ein bisschen von mir und von künftigen Projekten erzählt. Das Feld „Über mich“ schreit aber geradezu danach, ausgefüllt zu werden, also mach ich das einfach mal.

    Meine Liebe zu Harry Potter ist noch recht frisch. Es gibt Dinge, die vergöttere ich, seit ich denken kann. Dazu zählt „Star Trek - The Original Series (TOS)“. Damit bin ich aufgewachsen. Mein Bruder hat damals, als Videorekorder noch nicht verbreitet waren, einige Folgen auf Kassette aufgenommen, die wir gemeinsam zum Schlafengehen gehört haben. Das Resultat war, dass ich schon als Kind bei vielen Folgen mitsprechen konnte, selbst ohne entsprechende Bilder vor Augen zu haben. Außerdem haben sich die selbst gemachten Hörspiele wahrscheinlich unweigerlich in mein Unterbewusstsein eingebrannt und meine Vorliebe noch gefestigt. Eine Menge Freunde habe ich über dieses gemeinsame Hobby kennen gelernt. Man hat sich regelmäßig getroffen, sich ausgetauscht. So habe ich Leute kennen gelernt, die bei der NASA arbeiten und die Bilder vom Hubble-Teleskop auswerten, oder auch Ärzte, Schriftsteller, Feuerwehrleute. Fans gibt es überall. Ich hatte viele Kontakte zur Presse, leider überwiegend negative. In Deutschland scheinen sich die Medien einig zu sein, dass Star Trek-Fans Idioten sind. Ich musste erleben, wie Interviews zusammengehäckselt wurden, damit auch ja ein lächerliches Bild vom Interviewten herauskommt. In den USA hingegen sind „Trekker“ nicht automatisch „Nerds“ (Außenseiter, Streber). Da darf sich auch ein Christian Slater als Fan „outen“, ohne durch den Kakao gezogen zu werden. Seit vielen Jahren geben John und ich der Presse regelmäßig eine Abfuhr, wenn wieder mal jemand für Interviews oder filmische Berichte gesucht wird. Niemand aus unserem Kreis möchte mit der Presse noch etwas zu tun haben, wenn die verlangen (und das tun sie), dass man in Star Trek-Uniform zum Treffen erscheint. Wer sich dafür noch hergibt, ist selbst schuld.

    Ich schrieb schon in dem Interview, dass ich ein Filmfreund bin. Ich konsumiere aber nicht nur, sondern arbeite auch an Projekten mit. Insofern halte ich es für ein weit verbreitetes Vorurteil, dass Filmfans nicht so kreativ oder fantasievoll wären wie Bücherwürmer. Ein Film von John wurde vor über 20 Jahren mal im Sputnik aufgeführt, allerdings kannte ich ihn da noch nicht. Mir schwebt vor, später einmal eine Dokumentation zu drehen. Meine Stärken liegen aber beim Schnitt. In dieser Hinsicht habe ich schon ein paar Arbeiten für Veranstaltungen abgeliefert.

    Von mir sehr verehrt sind die Arbeiten von Paul Sibbald, der bei youtube unter dem Namen spockboy zu finden ist. Er hat eine fantastische Schnitttechnik drauf und beweist Humor. Der Mann sollte unbedingt mal die Richtung „Filmtrailer“ einschlagen. Besonders zu empfehlen ist „Star Trek Torch“, wo er den Übergang von der alten zur neuen Film-Crew zeigt. Mann, da werden Erinnerungen wach. Und ich mag seine Gag Reels, besonders zu der Folge „A Piece Of The Action“.

    Eine weitere fantastische Arbeit ist der Zusammenschnitt sämtlicher Filmexplosionen zu (habe ich erwähnt, dass ich klassische Musik mag?) Tschaikowskis Ouverture Solennelle 1812. Der Editor ist mir leider noch unbekannt. Ich würde ihn gern mal kontaktieren. Es ist eine wundervolle Hommage an die Arbeit der Pyrotechniker beim Film entstanden. Vieles wird heute nur noch am Rechner gemacht, aber dass selbst noch ältere Filme wie „Die Hard“ (1988 ), „Ghostbusters“ (1984) auf diese Weise geehrt werden, zeigt ganz gut, wie beeindruckend diese Szenen sind – schon damals wie noch heute.

    Genug gesülzt. Ich glaube, mehr möchte ich gar nicht von mir erzählen ;)
»Jeder ist überzeugt, er könne Bücher kritisieren, nur weil er lesen und schreiben gelernt hat.«
William Somerset Maugham (* 25. Januar 1874; † 16. Dezember 1965) – englischer Dramatiker, Schriftsteller, Arzt und Geheimagent

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