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1

Sonntag, 15. Juli 2012, 16:46

Charakterwiederbelebung - Diskussion des Monats

Diesen Monat haben wir wieder eine neue Diskussion für euch:

Charakterwiederbelebung - was haltet ihr davon?

Das Gute als FanFiction - Autor ist, dass man sich die Geschichte so zurecht biegen kann, wie man möchte.
Euch gefällt nicht, das Sirius einfach gestorben ist?
Dann beleben wir ihn doch einfach wieder!
Man braucht einen neuen Bösewicht?
Wer sagt, dass Tom Riddle nicht noch einmal wiedergeboren werden kann? Schließlich sind aller guten Dinge drei!

Aber halt!
Nicht jeder Autor oder Leser mag Charakterwiederbelebungen, auch scherzhaft als "Charakterrecycling" bezeichnet.

Was haltet ihr davon?
Denkt ihr euch lieber neue Bösewichte aus oder nehmt lieber noch einmal die fiese Bellatrix, um Unfrieden zu stiften?
Wollt ihr Dumbledore ungern tot sehen?
Oder nervt euch das ungemein, wenn ihr auf wiederbelebte Charaktere trefft?
Sind Autoren eurer Meinung nach unkreativ, wenn sie Figuren wiederbeleben?
Und welche Protagonisten aus HP haben es eurer Meinung nach nicht verdient, gestorben zu sein?

GinHerDum

Dramatikerin

Beiträge: 371

Wohnort: Bibliothek von Hogwarts

Beruf: Bücherwurm

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2

Sonntag, 15. Juli 2012, 22:29

Zuerst einmal zu letzten Frage: Ich finde, einige haben den Tod nicht verdient. Sirius, Fred, Dobby, Remus, Tonks ... bei fast allen habe ich beim Lesen gedacht 'Das kann doch nicht wahr sein!'.
Bei manchen liegt dann natürlich nahe, dass sie wiederbelebt werden müssten, aber ich halte dieses Thema für schwierig.
Eine Wiederbelebung ist, finde ich, schwer realistisch darstellbar - auch in einer magischen Welt. Deswegen halte ich generell eher nichts von Charakterwiederbelebungen, auch wenn es einige verdient hätten.
Natürlich würde ich es auch lesen, wenn es wirklich nachvollziehbar dargestellt wurde, aber wie gesagt, das halte ich für schwierig. Dafür ist dieses Thema doch ein wenig zu unreal, wie ich finde.

Wenn ich einen Charakter lieber nicht tot sehen würde, würde ich es eher so schreiben, dass man den Tod sozusagen ignoriert, oder vielleicht nur den letzten Band, oder irgendwie so etwas in der Art. Jedenfalls würde ich eine ausführliche Beschreibung des Grundes weswegen der Charakter doch nicht gestorben ist, weglassen - einfach, weil es dann schnell unrealistisch wirken kann.
Wenn man aber vor dem Beginn der Geschichte sagt 'Sirius Tod wurde ignoriert' oder so, dann ist es okay, darauf kann ich mich einstellen. (Korrigiert mich, wenn auch das zur Charakterwiederbelebung zählt ...)

Aber generell halte ich es eher so, dass wenn eine Geschichte alle Bände berücksichtigt dann auch alle Charaktere tot oder lebendig sein sollten, wie JKR es uns vorgegeben hat. Ausnahmen bestätigen dabei natürlich wie immer die Regel
Signatur von »GinHerDum«
Manchmal liest man ein Buch,
und es erfüllt einen mit diesem seltsamen Missionstrieb,
und du bist überzeugt, dass die kaputte Welt nur geheilt werden kann,
wenn alle Menschen dieser Erde dieses Buch gelesen haben.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

3

Montag, 16. Juli 2012, 09:28

Ich bin kein sehr großer Fan von Geschichten, in denen Charaktere wiederbelebt werden, vor allem wenn die Wiederbelebung offenbar tatsächlich nur den Sinn hatte, eine der eigenen Lieblingsfiguren in zwei, drei kleinen Szenen noch einmal auftreten zu lassen. Ist die Wiederbelebung und das Rätsel um eben diese der Hauptplot und ist die Wiederbelebung am Ende gut erklärt (Sirius' Art zu sterben lässt da zum Beispiel wunderbare Möglichkeiten offen), dann ist das etwas anderes.

Ist der Charakter aber nur als Nebendarsteller interessant, ziehe ich es wie Gin vor, wenn in den Autorenanmerkungen einfach darauf hingewiesen wird, dass Person xy die Schlacht um Hogwarts nun doch überlebt hat (diese Variante habe ich zugegebenermaßen selbst schon missbraucht :blush: ) oder die Geschichte wenn möglich zeitlich so ins HP-Universum eingefügt wird, dass die gewünschte Person noch am Leben ist.

Alles in allem stören mich meist aber eher die wiederbelebten Personen. Ich bin weder Sirius- noch Voldemortfan und die beiden führen wahrscheinlich die Liste der wiederbelebten Charaktere mit gutem Abstand zu Dumbledore und Co. an. ;)

4

Donnerstag, 19. Juli 2012, 10:42

Okay, nun möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben ...
Ich sehe es ähnlich wie meine Vorredner.
Wenn die Helden / Bösewichte plötzlich durch einen zauberhaften Trank oder irgendwelche anderen magischen Spielchen zum Leben erweckt werden, wirkt das oftmals unrealistisch.
Sollte es aber eine wirklich gute und überzeugende Erklärung oder Lösung dafür geben, bin ich gerne bereit, mich überraschen zu lassen!

Widerrum absolut in Ordnung und selbst schon genutzt, ist die Variante, einfach den Tod durch eine Anmerkung für nichtig erklären zu lassen, um Snape noch ein wenig sein Unwesen treiben zu lassen.

Um auf die letzte Frage zu kommen ... ich fand, es gab einige Personen, die nicht den Tod verdienten und scheinbar nur dem Zwecke dienten, ein paar Leute loszuwerden.
Ganz vorn dabei natürlich Remus und Tonks - welchen Zweck hatte es, Teddy Lupin dasselbe Schicksal zukommen zu lassen, wie Harry? (nur dass Teddy ja wesentlich liebevoller aufwachsen wird)
Fred - warum Fred? Es mag herzlos klingen, aber dann doch lieber Charly, der uns nicht so sehr ans Herz gewachsen ist, wie einer der Zwillinge.
Ted Tonks - wieso denn bitte das?
Und zu guter Letzt kann ich es nicht verknusern, dass J.K. Snape auf so ... emotionslose und eigentlich nicht nötige Weise entsorgt hat. Hier scheiden sich wahrscheinlich zwar die Geister - aber er hätte Harry die Erinnerungen auf wesentlich schmerzlosere Variante zukommen lassen könne - und ich bitte euch: Er soll NICHTS geahnt haben? Deshalb ignoriere ich seinen Tod einfach. *schulterzuck*

5

Donnerstag, 19. Juli 2012, 18:27

Im Prinzip habe ich gar nichts gegen wiederbelebte Charaktere. Dass ein bestimmter Charakter gestorben ist oder derjenige nicht mit demjenigen zusammengekommen ist, sind in meinen Augen die beiden wichtigsten Punkte, die Fanfiction überhaupt erst ins Leben gerufen haben. Ich weiß, dass viele Fanfiction-Autoren es für ein absolutes Tabu halten, einen von Rowling um die Ecke gebrachten Charakter zurückzuholen. Ich sehe darin weder ein Tabu noch eine Unfähigkeit der FF-Autoren, sondern eine Erhaltung der Vielfalt von Fanfiction.

Gerade in einem so unglaublich umfangreichen Fantasy-Universum, wie Rowling es erschaffen hat, halte ich realistische Wiederbelebungen nicht für besonders schwer. Es gibt so viele seltsame Möglichkeiten in der HP-Welt. Allein schon die Zeitreisen … Man kann unsichtbar werden, es kann einem die Seele ausgelutscht werden, es gibt seltsame magische Kreaturen, Geister, Gemälde und Zentauren sprechen mit einem und, und und. Eine Wiedebelebung scheint mir nicht gerade eine große Herausforderung zu sein. Es wäre schon schön, wenn jeder Autor sich selbst eine Erklärung ausdenken würde, wie das möglich sein könnte, aber das ist keine Pflicht.

Bei Snape hat es sich nach dem Erscheinen des 7. Bandes recht schnell in Fanfiction eingebürgert, dass er natürlich auf alles Mögliche vorbereitet war und er ein Schlangengegengift sowie einen Bezoar und andere vitalisierenden Tränke mit sich getragen hat. Weil ich Snape für intelligent halte, winke ich persönlich diese Erklärung als nachvollziehbar durch. Immerhin will ich Geschichten mit Snape lesen und ich bin froh, dass es eine Menge Geschichten gibt, in denen die FF-Autoren eine Lösung für das Problem »Tod« gefunden haben. :D Andere mögen das anders sehen.

Es hilft leider nicht immer, die Geschichte in einer Zeit spielen zu lassen, in der der Charakter noch gelebt hat. Das würde aus vielen FFs nämlich Geschichten machen, die gegen das Gesetz verstoßen. Da ich nun mal gar nicht auf Geschichten mit Sex mit Minderjährigen stehe, muss der ehemalige Schüler erwachsen sein. Anders sind z.B. anständige Snarry-FFs oder HG/LM nicht möglich.

Zufrieden bin ich auch mit einfachen Erklärungen. »Sirius ist in dieser FF am Leben« oder »Canon nur bis Band 4«. Habe ich kein Problem mit.

Wer den Tod nicht verdient hat? Ich denke, Severus, Remus und Fred waren zu viel des Guten. Rowling hat ja in einem Interview gesagt, dass der Tod von Remus handlungstechnisch nicht notwendig war, aber sie wollte, dass Teddy ein ähnliches Schicksal wie Harry erleidet, also weg mit Remus. Weniger wäre mehr gewesen. Ich habe Band 7 übrigens immer noch nicht gelesen und befürchte, das wird gar nicht mehr passieren.
Signatur von »Muggelchen«
»All I see is myself. I'm inside of Willy Wonka's Chocolate Factory. Hermione is turning into a blueberry and I'm eating her.«
Ron Weasley (Joey Richter) vor Nerhegeb - A Very Potter Sequel - Act 1 Part 15

Bitte lest euch in meinem Profil die Informationen zu Trollen durch!


6

Samstag, 21. Juli 2012, 12:13

Ich finde, Charakterrecycling ist ein wichtiges Element von FFs. Man muss ja nicht gleich alle toten Charaktere wieder auferstehen lassen, aber beim einen oder anderen Charakter ist es ja schon sehr interessant sich zu fragen, was wäre wenn er doch überlebt hätte. Was hätte Dumbledore in Band 7 verändert? Wie hätte Sirius sich, nachdem seine Unschuld offiziell wurde, wieder eingelebt und was wäre aus seiner Beziehung zu Harry geworden?
Natürlich darf der Überlebende nicht einfach aus dem Hut gezaubert werden, aber ich glaube, dass die Magie viele Möglichkeiten zur Wiederbelebung gibt. Wer weiß zB. was in der Mysteriumsabteilung im Ministerium noch alles schlummert?? Das ist meiner Meinung nach genau das Gegenteil von Unkreativität, schließlich sind die kreativsten Lösungen hier die interessantesten.
Wenn es um Bösewichte geht, finde ich z.B. dass Voldi nicht unbedingt noch einmal auftauchen sollte. :smilie_Voldemort_Avada-Keda: Ich meine, er hat schon einmal auf sehr interessante Weise überlebt, aber noch einmal muss nicht sein. Dann doch lieber seine fanatische Anhängerin Bellatrix oder sein geheimes Kind ... da sind dem Autoren schließlich keine Grenzen gesetzt. ;)
Nun ja ... und wer es meiner Meinung nach nicht verdient hat, zu sterben ... Zuallererst natürlich Fred. Seinen Tod fand ich einfach unglaublich schrecklich ;( Dann hätte mindestens einer von Teddys Eltern überleben sollen. Ich mochte beide gleich gerne und mindestens einer hätte ihm doch erhalten bleiben sollen :( Und was ich auch sehr tragisch fand ... der Tod von Colin Creevey. Ich meine er war sogar minderjährig und hat da seinen kleinen Bruder, hat Harry immer unterstützt und hat sogar den Basiliskenangriff überlebt. Ich fand ihn einfach super-sympathisch wenn auch etwas aufdringlich und dann stirbt er einen so unpersönlichen Tod.
Signatur von »magicstarlight« "A reader lives a thousand lives before he dies.The man who never reads lives only one." (George R. R. Martin)

"Leben bedeutet Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.

momentan gaaanz Goose-frei!!!! -NICHT, dank Mary :D (jaaa, immer noch :winki: )

7

Montag, 23. Juli 2012, 14:37

Also ich zähle mich eindeutig zu den Personen, die Charakter-Wiederbelebungen akzeptieren.

Warum? Na ja, wie es oben schon in der Frage zu lesen ist. Ich sehe Dumbledore ungern tot, denn ich lese nun mal am liebsten Storys mit ihm. ^^

Eine elegante Lösung wäre zum Beispiel, wenn er in einer Fanfiction, die sich an Band 6 orientiert, zum Schluss nicht stirbt oder den verhängnisvollen Ring erst gar nicht anzieht. Wer nicht stirbt, muss auch nicht wiederbelebt werden. Manche Fanfiction-Autoren gehen schon viel früher ihren eigenen Weg und spinnen fernab von Horkrux-Theorien ihren persönlichen Harry Potter Band X, Y, Z.

Entschließt man sich aber, Dumbledore, Snape oder Sirius Black wiederzubeleben, dann muss es glaubwürdig geschrieben sein. Die Toten dürfen nicht plötzlich putzmunter im Geschehen mit fadenscheinigen Begründungen auftauchen. Es ist eine Herausforderung an die Autoren, die nicht immer gelingt. Knifflig wird’s oft, wenn mit dem beliebten Zeitumkehrer gespielt wird.

Ich selber habe bisher keine Charakter-Wiederbelebung durchgeführt, sondern meine Storys vor Band 6 spielen lassen bzw. habe viele Geschichten vor dem Erscheinen von Band 6 geschrieben. Allerdings spukt mir bereits seit einiger Zeit eine Idee zur Wiederbelebung Dumbledores im Kopf herum. Ich müsste sie nur noch aufschreiben. :D

Eine Charakter-Wiederbelebung ist daher ganz und gar nicht unkreativ, was man beispielsweise an Muggelchens Schatten-FF sehr gut sehen kann.

Viele Grüße
Delenn Dumbledore
Signatur von »Delenn Dumbledore«

~ * ~ "I am not worried, Harry," said Dumbledore, his voice a little stronger despite the freezing water. "I am with you." ~ * ~

8

Montag, 23. Juli 2012, 15:43

Hach ja, Muggelchens Schatten FF - sie hat es wirklich elegant gelöst, einige gute Ideen und Möglichkeiten, besonders, wie Sirius überlebt hat :).

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