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1

Donnerstag, 31. Mai 2007, 16:03

Romantik/Spannung

Ich würde gerne so Spannung erreichen, dass die Leser garnciht mehr aufhören können zu lesen und ständig über die Story nachdenken müssen. Ich denke, das ist schwer! Viele können Stories schreiben, aber den Leser wirklich in den Bann und die Welt ziehen ist schwer. Ich will nicht nur was schreiben, was man kurz liest, ganz schön findet und dann wieder vergisst.
Dann ist das selbe Thema bei Romanzen. Bei vielen Geschichten sind sie nervig und stehen nur der wirklichen Handlung im Weg...Wie kann man beides mit einander verbinden? Ich will das der Leser danach lechzt, zu erfahren wie es nun weitergeht und sich voll in die Charaktere einfühlt...
Wie erzeugt man diese Spannung, bie denen der Leser denkt: "Jetzt küsst er sie gleich...bitte"
Wie erzeugt man die Spannung, bevor etwas schlimmes geschieht?
Schwer oder? Sowas macht gute Geschichten nämlich aus!
Ich weiß, das lernt man alles in der Schule, aber da ist alles so...langweilig erklärt und ich finde, die Schule bringt einen in solchen Fragen nicht wirklich weiter. Jetzt brauche ich euch...
schreibt mir:
eure Nalle :D

Gimli Gloinssohn

unregistriert

2

Donnerstag, 31. Mai 2007, 17:18

Re: Romantik/Spannung

In der Schule lernt man das nicht. Oder höchstens bis zur 6. Klasse. Ich lern in der Schule, wie man neutral, sachlich und langweilig schreibt ::)

Spannung erzeugen? Ist gar nicht sooo schwer: Gibt natürlich auch mehrere Ansätze. Man kann zum Beispiel verstärkt auf die Gefühle eingehen und die Szene "hinauszögern". Dabei lässt sich jetzt wieder direkt schreieben "die Angst stieg in ihm hoch" oder indirekt "Merkmale" der Angst: "kalter Schweiß stand ihm auf der Stirn" Oder auch durch viele äußere Eindrücke: irgendwelche äußeren Details z.B. die Mimik des Angreifers, oder bei einer Verfolgungsjagd, wie die Bäume nur so vorbeirasen. Ganz wichtig: Die Wörter immer genau auf ihre Wirkung hin untersuchen. Sobald ein Wort deplaziert wirkt, wird der Leser aus der Geschichte gerissen. (Das gilt insbesondere auch für Liebesszenen (Sowohl Kuss als auch Sex 8))) Manchmal kann man auch mit Metaphern Spannung erzielen: Statt groß etwas zu beschreiben, vergleicht man es einfach mit etwas eindeutig Unangenehmen. (oder angenehmen, je nach dem) Man sollte auch das sprachliche "Tempo" an das Tempo der Handlung anpassen: Bei einer actionreichen Szene, in der sehr viel auf einmal passiert, sollte man die einzelnen Handlungsschritte einfach "schnell" aufzählen (z.b. ohne den Satz zu beenden: "er wirbelte herum, zog seinen Zauberstab, zielte und schrie "Stupor!" ehe sein Gegenüber überhaupt reagieren konnte")
Andersrum lässt sich die Zeit vor dem lang ersehnten Kuss eeeeeendlos ausdehnen. Es "passiert" ja nicht viel, die beiden können sich einfach nur in die Augen sehen und dann kann man sich in Ruhe über Gefühle und Details hermachen ;) *seufz* ich liebe Kussszenen... :)



Daniel

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3

Donnerstag, 31. Mai 2007, 17:33

Re: Romantik/Spannung

Ja, das ist wahrlich schwer... Irgendwie muss man den richtigen Cocktail finden zwischen Beschreibung und Handlung. Und wie Gimli schon gesagt hat, natürlich auch Gefühle, Ahnungen etc. beschreiben. Meiner Meinung nach ist es aber noch viel schwieriger die Spannung richtig zu verteilen. Ich meine Spannungstiefs und -hochs zu entwickeln, denn wenn man versucht den Text fortlaufenend immer spannender zu werden stösst man ja irgendwann an die Erschöpfungsgrenze des Lesers, daher ist es meiner Meinung nach wichtig auch mal mit der Spannung nachzulassen.

Okay, ich schweife ab. Auf jeden Fall ist das eine sehr gute Frage und ich habe da auch kein Allheillmittel gefunden.
Signatur von »Daniel« Tous pour un, un pour tous!

4

Donnerstag, 31. Mai 2007, 18:11

Re: Romantik/Spannung

Ach Du meine Güte, Du stellst Fragen :D
Keine Ahnung, wie ich das mache. Auf jeden Fall so, wie Daniel und Gimli geschrieben haben.
Und es scheint irgendwie zu funktionieren *lol*
Bei spannenden Stellen, eher kurze, abgehackte Sätze. Nicht gleich mitten ins Geschehen hüpfen, sondern langsam herantasten beim Schreiben. So als umkreist man, das Geschehen, bevor man endlich zum Punkt kommt.
Eigentlich ist es bei romantischen Szenen nicht anders. Auch da nähern sich die Personen langsam an. Ich versuche auch "andere" Romantik zu erzeugen, wie ein Blick, eine sanfte Berührung, der Atem auf der Haut oder auch die Beschreibung der Umgebung.

Egal, was ob Romantik oder Spannung: wenn ich schreibe, lasse ich die Szene vor meinem geistigen Auge ablaufen und versuche so gut es geht, das was ich dabei "beobachte" zu beschreiben. Ich stelle mir vor, der eine oder andere zu sein. Wie fühle ich mich, was würde ich jetzt für eine Geste machen, wie würde ich schauen, wo würde ich hingehen. Wenn man sich so hineinversetzt, geht es ganz leicht, finde ich.

Ansonsten habe ich nur den Tipp, viel zu lesen, mit einem besonderen Augenmerk auf ebensolche Merkmale. Such Dir einen Text, der Dich selbst in Bann zieht. Was unterscheidet ihn von anderen Texten, die Du als nicht so spannend/romantisch empfindest.
Signatur von »fee-morgana« Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen
(A. Schopenhauer)


Die Hüter des Lichts Teil I bis III

5

Freitag, 1. Juni 2007, 13:45

Re: Romantik/Spannung

Danke Leute,
sehr gute Tipps!

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